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 History von Marcell Jansen

 Als Junge mit einem ausgeprägten Bewegungsdrang, der noch dazu spürt, dass er Talent hat, reichte Marcell das Nachwuchstraining im Verein natürlich nicht aus. Auf einem im Mönchengladbacher Stadtteil Lürrip gelegenen Hartgummiplatz, in unmittelbarer Nähe zu seinem Elternhaus, übte und spielte er mit seinen Freunden – und immer wieder mit seinem wichtigsten Förderer, aber auch schärfstem Kritiker: seinem Vater Michael, der es selbst bis in die Amateurmannschaft von Borussia Mönchengladbach geschafft hatte. „Papa hat mich immer wieder hart kritisiert, aber auch immer gesagt: Junge, du musst immer Spaß haben“, erzählt das Einzelkind Marcell.

Als Stürmer in der F-Jugend seines Heimatvereins SV Mönchengladbach 1910 hatte er an einem Tag besonders viel Spaß. Da erzielte er beim 5:0 über die Fohlen von Borussia Mönchengladbach alle Tore. Sein Wechsel zu dem Klub, dessen jüngsten Nachwuchs er vorgeführt, aber für den er auch von Kindesbeinen an geschwärmt hatte, folgte nur ein Jahr später. Bei der Borussia durchlief Marcell sämtliche Jahrgangsstufen, war dabei jeweils einer der Besten.

Was er und sein Vater im ersten Moment nicht ganz nachvollziehen konnten, war die Maßnahme, die der damalige C-Jugend-Trainer Roland Virkus vornahm. Virkus funktionierte Marcell vom Stürmer zum linken Außenbahnspieler um. Die Vielseitigkeit des Talents sollte damit geschult, Marcells Entwicklung forciert werden. Es war eine wirkungsvolle Maßnahme. Mittlerweile kann der „waschechte“ Mönchengladbacher alle Positionen auf der linken Seite glänzend bespielen.

Wichtigen Einfluß auf seine Entwicklung nahm auch der ehemalige Profi Thomas Kastenmeier, der ihn in der B-Jugend betreute. In dieser Zeit sorgte die Pubertät für körperliche Kapriolen. Marcell erinnert sich: „Mit 14 bin ich in ein paar Wochen so unnormal schnell gewachsen, dass ich meine komplette Koordination und meine Schnelligkeit verloren habe. Außerdem war ich damals oft verletzt, vor allem am Rücken.“ Sogar mit dem Mannschaftraining musste er deshalb für ein paar Wochen aussetzen. Marcell, mittlerweile 1,91 Meter groß, gesteht, dass er deshalb sogar die eine oder andere Träne vergossen hat.

Doch dank seines Ehrgeizes, und da Vater Michael weiter fleißig mit ihm trainierte, überwand Marcell auch diese kritische Phase. Und noch als Jugendspieler schnupperte er in der Saison 2003/04 erstmals Bundesligaluft, als ihn der damalige Borussen-Trainer Ewald Lienen am 6. Spieltag für das Auswärtsspiel bei Hannover 96 erstmals in den Profikader berief. In der darauf folgenden Spielzeit erkämpfte und erspielte er sich sofort einen Stammplatz bei den von Horst Köppel trainierten  Borussia-Amateuren. Zu verdanken hat Marcell seinen ersten Auftritt in der Bundesliga allerdings einem Niederländer. Dick Advocaat teilte ihm im Dezember 2004 mit, dass er in der Anfangsformation für das Spiel bei Hertha BSC Berlin stehen wird. Marcells Jugendtraum ging früher in Erfüllung als erwartet.

Er nutzte seine Chance und war fortan aus der ersten Elf der Borussia nicht mehr wegzudenken. Das Fachmagazin „Kicker“ urteilte am 28.01.2005: „Ein echtes Gladbacher Eigengewächs. Ein ‚Fohlen’, inmitten der Multi-Kulti-Truppe. Bodenständig, freundlich, offen. Eine Art Identifikationsfigur für die Fans nach all den Klub-Einkäufen aus aller Herren Länder.“

Sein Debüt in der Nationalmannschaft gab Marcell im November 2002 in der U18, auch in der U19 und U20 war er Stammspieler. Im November 2004 berief ihn Dieter Eilts in die U21, in Cottbus gegen Polen gab ihm der ehemalige Profi von Werder Bremen dann auch die erste Bewährungschance. Eilts beschrieb ihn als einen Spieler, „der jeden Tipp aufsaugt, um sich weiterzuentwickeln.“

Eine Einschätzung, die Eilts mit Sicherheit auch dem damaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann mit auf den Weg gegeben haben dürfte. Denn Ende 2005 klingelte bei Marcell das Telefon. Klinsmann meldete sich und teilte Marcell mit, dass er ihn für die beiden anstehenden Testspiele auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2006 gegen die Slowakei und Südafrika eingeplant habe. Gegen die Slowakei debütierte Marcell dann schließlich in der Nationalmannschaft.

In einer Nationalmannschaft, die bei der WM 2006 für Furore sorgte, ein ganzes Land über Wochen hinweg in einen Freudentaumel und in einen Fußballrausch versetzte. Und mittendrin: Marcell Jansen, der jüngste Spieler im Kader von Jürgen Klinsmann. Im Spiel um Platz drei gegen Portugal kam Marcell zum Einsatz und lieferte dabei seinen Beitrag zum Gelingen des „Sommermärchens“. Für das er von Bundespräsident Horst Köhler – wie alle anderen Beteiligten – im August 2006 mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“, der höchsten Auszeichnung, die einem Sportler zu Teil werden kann, ausgezeichnet wurde.

Ende der Saison 2006/07 beendete Marcell seine Karriere bei Borussia Mönchengladbach und wechselte zum Rekordmeister FC Bayern München. Dort trägt er die Trikotnummer 23.

Quelle: marcelljansen.de

 History von Marcell Jansen

 Als Junge mit einem ausgeprägten Bewegungsdrang, der noch dazu spürt, dass er Talent hat, reichte Marcell das Nachwuchstraining im Verein natürlich nicht aus. Auf einem im Mönchengladbacher Stadtteil Lürrip gelegenen Hartgummiplatz, in unmittelbarer Nähe zu seinem Elternhaus, übte und spielte er mit seinen Freunden – und immer wieder mit seinem wichtigsten Förderer, aber auch schärfstem Kritiker: seinem Vater Michael, der es selbst bis in die Amateurmannschaft von Borussia Mönchengladbach geschafft hatte. „Papa hat mich immer wieder hart kritisiert, aber auch immer gesagt: Junge, du musst immer Spaß haben“, erzählt das Einzelkind Marcell.

Als Stürmer in der F-Jugend seines Heimatvereins SV Mönchengladbach 1910 hatte er an einem Tag besonders viel Spaß. Da erzielte er beim 5:0 über die Fohlen von Borussia Mönchengladbach alle Tore. Sein Wechsel zu dem Klub, dessen jüngsten Nachwuchs er vorgeführt, aber für den er auch von Kindesbeinen an geschwärmt hatte, folgte nur ein Jahr später. Bei der Borussia durchlief Marcell sämtliche Jahrgangsstufen, war dabei jeweils einer der Besten.

Was er und sein Vater im ersten Moment nicht ganz nachvollziehen konnten, war die Maßnahme, die der damalige C-Jugend-Trainer Roland Virkus vornahm. Virkus funktionierte Marcell vom Stürmer zum linken Außenbahnspieler um. Die Vielseitigkeit des Talents sollte damit geschult, Marcells Entwicklung forciert werden. Es war eine wirkungsvolle Maßnahme. Mittlerweile kann der „waschechte“ Mönchengladbacher alle Positionen auf der linken Seite glänzend bespielen.

Wichtigen Einfluß auf seine Entwicklung nahm auch der ehemalige Profi Thomas Kastenmeier, der ihn in der B-Jugend betreute. In dieser Zeit sorgte die Pubertät für körperliche Kapriolen. Marcell erinnert sich: „Mit 14 bin ich in ein paar Wochen so unnormal schnell gewachsen, dass ich meine komplette Koordination und meine Schnelligkeit verloren habe. Außerdem war ich damals oft verletzt, vor allem am Rücken.“ Sogar mit dem Mannschaftraining musste er deshalb für ein paar Wochen aussetzen. Marcell, mittlerweile 1,91 Meter groß, gesteht, dass er deshalb sogar die eine oder andere Träne vergossen hat.

Doch dank seines Ehrgeizes, und da Vater Michael weiter fleißig mit ihm trainierte, überwand Marcell auch diese kritische Phase. Und noch als Jugendspieler schnupperte er in der Saison 2003/04 erstmals Bundesligaluft, als ihn der damalige Borussen-Trainer Ewald Lienen am 6. Spieltag für das Auswärtsspiel bei Hannover 96 erstmals in den Profikader berief. In der darauf folgenden Spielzeit erkämpfte und erspielte er sich sofort einen Stammplatz bei den von Horst Köppel trainierten  Borussia-Amateuren. Zu verdanken hat Marcell seinen ersten Auftritt in der Bundesliga allerdings einem Niederländer. Dick Advocaat teilte ihm im Dezember 2004 mit, dass er in der Anfangsformation für das Spiel bei Hertha BSC Berlin stehen wird. Marcells Jugendtraum ging früher in Erfüllung als erwartet.

Er nutzte seine Chance und war fortan aus der ersten Elf der Borussia nicht mehr wegzudenken. Das Fachmagazin „Kicker“ urteilte am 28.01.2005: „Ein echtes Gladbacher Eigengewächs. Ein ‚Fohlen’, inmitten der Multi-Kulti-Truppe. Bodenständig, freundlich, offen. Eine Art Identifikationsfigur für die Fans nach all den Klub-Einkäufen aus aller Herren Länder.“

Sein Debüt in der Nationalmannschaft gab Marcell im November 2002 in der U18, auch in der U19 und U20 war er Stammspieler. Im November 2004 berief ihn Dieter Eilts in die U21, in Cottbus gegen Polen gab ihm der ehemalige Profi von Werder Bremen dann auch die erste Bewährungschance. Eilts beschrieb ihn als einen Spieler, „der jeden Tipp aufsaugt, um sich weiterzuentwickeln.“

Eine Einschätzung, die Eilts mit Sicherheit auch dem damaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann mit auf den Weg gegeben haben dürfte. Denn Ende 2005 klingelte bei Marcell das Telefon. Klinsmann meldete sich und teilte Marcell mit, dass er ihn für die beiden anstehenden Testspiele auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2006 gegen die Slowakei und Südafrika eingeplant habe. Gegen die Slowakei debütierte Marcell dann schließlich in der Nationalmannschaft.

In einer Nationalmannschaft, die bei der WM 2006 für Furore sorgte, ein ganzes Land über Wochen hinweg in einen Freudentaumel und in einen Fußballrausch versetzte. Und mittendrin: Marcell Jansen, der jüngste Spieler im Kader von Jürgen Klinsmann. Im Spiel um Platz drei gegen Portugal kam Marcell zum Einsatz und lieferte dabei seinen Beitrag zum Gelingen des „Sommermärchens“. Für das er von Bundespräsident Horst Köhler – wie alle anderen Beteiligten – im August 2006 mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“, der höchsten Auszeichnung, die einem Sportler zu Teil werden kann, ausgezeichnet wurde.

Ende der Saison 2006/07 beendete Marcell seine Karriere bei Borussia Mönchengladbach und wechselte zum Rekordmeister FC Bayern München. Dort trägt er die Trikotnummer 23.

Quelle: marcelljansen.de

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